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Sotos: "Special"

BeitragVerfasst: 15.04.2006 (10:26)
von Fleischfresse
Hat sich schonmal jemand mit seinem Buch befasst?

Habe ein paar Auszüge lesen können, jedoch ist das was dort abgebildet war eher nicht so mein Ding. Die Wahrscheinlichkeit das aber genau diese Auszüge wegen ihrer drastischen Darstellung gewählt wurden ist sehr hoch, so möchte ich gern wissen ob es da vllt mehr zu entdecken gibt. :roll:

VG

BeitragVerfasst: 16.04.2006 (18:31)
von Goat93
Welche Auszüge hattest du denn gelesen?

BeitragVerfasst: 16.04.2006 (20:44)
von Fleischfresse
Diese >>> Link!

BeitragVerfasst: 16.04.2006 (21:44)
von Toxxiq
Fleischfresse hat geschrieben:Diese >>> Link!


Dein Link funktioniert bei mir nicht. Aber dieser.

BeitragVerfasst: 17.04.2006 (9:14)
von Fleischfresse
Ja, der war auch gemeint. Danke Toxxiq.

Exzessives Schreiben hin und her, die Grenze zur Geschmacklosigkeit ist oft fließend, dennoch interessiert es mich ob die gesamte Abhandlung damit zu vergleichen ist.

BeitragVerfasst: 17.04.2006 (19:09)
von Goat93
Mehr oder minder...

Der Schreibstil bleibt, die Handlungen bleiben ähnlich...

Dreht sich halt alles um Sex und Sexuelle Abartigkeiten...

http://www.neue-aesthetik.de/

Da ist unter Hör&Leseproben noch ein anderer Textausschnitt

Re: Sotos: "Special"

BeitragVerfasst: 18.04.2006 (16:48)
von otto trupp
Fleischfresse hat geschrieben:Hat sich schonmal jemand mit seinem Buch befasst?

Habe ein paar Auszüge lesen können, jedoch ist das was dort abgebildet war eher nicht so mein Ding. Die Wahrscheinlichkeit das aber genau diese Auszüge wegen ihrer drastischen Darstellung gewählt wurden ist sehr hoch, so möchte ich gern wissen ob es da vllt mehr zu entdecken gibt. :roll:

VG


yo aber was hattest du erwartet?

BeitragVerfasst: 18.04.2006 (19:05)
von Fleischfresse
Eventuell etwas mehr Tiefe?
So' nen Scheiß, natürlich nicht! Es handelt sich ja nicht unbedingt um Grass.

Das dies kein Spaziergang sein kann war ja klar, auch stören mich weniger die Ausdrucksweisen. Viel mehr sind es die Themen die er scheinbar behandelt oder beschreibt. Wahrscheinlich muss man sich wirklich das ganze Buch zu Gemüte führen bevor man sich ein Urteil erlauben kann.

Der oben eingefügte Link ist übrigens ziemlich gut.

VG

BeitragVerfasst: 18.04.2006 (19:51)
von otto trupp
aber die vorlieben des herrn sotos sind doch bekannt also sind doch auch ein paar tage vor der deutschen übersetzung lang und breitgetreten worden?
und dazu mußte man sich nicht erst total abuse oder sowas kaufen.

BeitragVerfasst: 19.04.2006 (7:34)
von Fleischfresse
...doch bekannt also sind doch auch ein paar tage vor der deutschen übersetzung lang und breitgetreten worden?


Hm, leider bzw. glücklicherweise an mir vorbei. Werde es dann wohl doch erstmal mit "Special" probieren und sehen was bei rauskommt. In die Ecke stellen kann man es immer noch.

VG

BeitragVerfasst: 19.04.2006 (8:07)
von otto trupp
Fleischfresse hat geschrieben:[ In die Ecke stellen kann man es immer noch.

VG


aber so das es jeder sehen kann

BeitragVerfasst: 19.04.2006 (9:21)
von Kenaz
Fleischfresse hat geschrieben:Wahrscheinlich muss man sich wirklich das ganze Buch zu Gemüte führen bevor man sich ein Urteil erlauben kann.

- Da magst Du wohl recht haben, aber gerade das erscheint mir nicht ganz einfach: Ungeachtet seiner Geschmacklosigkeit ist das fragliche Machwerk - sobald man sich an das kontinuierliche Gesuhle im smegmatischen Abschaum gewöhnt hat - nämlich so was von dröge und öde, dass ich bis heute nicht über Seite 148 hinweggekommen bin und es wohl auch nicht mehr werde. Nicht, weil Sotos' Geschreibsel ach so schockierend wäre, sondern weil es irgendwann einfach nur noch ermüdend, ja: einschläfernd ist, einem alten Mann dabei zuzusehen, wie er seine armselige Persönlichkeit in dem Glauben zelebriert, damit irgend etwas von künstlerischem Wert zu schaffen; - leider vergeblich, und insofern halte ich auch den Vergleich mit B. E. Ellis oder gar W. S. Burroughs für maßlos überzogen.

BeitragVerfasst: 19.04.2006 (10:33)
von Fleischfresse
Nicht, weil Sotos' Geschreibsel ach so schockierend wäre, sondern weil es irgendwann einfach nur noch ermüdend, ja: einschläfernd ist, einem alten Mann dabei zuzusehen, wie er seine armselige Persönlichkeit in dem Glauben zelebriert, damit irgend etwas von künstlerischem Wert zu schaffen


So ging es mir bei der Prosa eines gewissen Mannes mit sehr bekanntem Oberlippenbärtchen. :idea:

BeitragVerfasst: 19.04.2006 (15:11)
von dArkest
...........allein was aus dem Buch zitiert wurde finde ich schon sowas von blödsinnig und langweilig ..........so`n kackdrecksscheißpissfuck geschreibsel ist doch echt Müll............sorry aber ich war noch nie Künstler :roll:

BeitragVerfasst: 19.04.2006 (15:38)
von otto trupp
"Die Welt der Kunst erlaubt eine solche sichere postmoderne Distanzierung. Genau wie sie Tretmühlen-Fetischisten brauchen. Genauso wie sie müde Perverse ausspeien, wenn sie sich frenetisch gegen Strafverfolgung zu verteidigen suchen. Sich abstrampelnde Künstler auf Jobsuche und Kunstliebhaber, die es vorziehen, dass die Kunst 'Fragen aufwirft', sind sicherlich ebenso abstoßend wie jene Stielaugen machenden Dilettanten, die erkennen, dass die Antworten nur eine Wichsvorlage sind. Sobald man der Volksschule entwachsen ist, kann man bloße Fragen nicht mehr genießen. Außer natürlich, man zieht es vor, die Antworten nicht zur Kenntnis zu nehmen, die diese Fragen in der Öffentlichkeit hervorbringen. Und deswegen hält man besser sein verdammtes Maul."
(aus CRUISE)